
Der Tag ohne Farben
Ein Abenteuer aus der Welt hinter der Nacht
38 Seiten · 13 Kapitel · PDF zum Lesen und Ausdrucken
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Emma und der Tag ohne Farben
So fängt die Geschichte an
Pumbi starrte auf seine Pfoten.
„Nein.“
Er drehte sie um.
„Nein, nein, nein.“
Normalerweise war sein Fell leuchtend blau.
Jetzt war es grau.
Seine großen Ohren waren grau.
Sein buschiger Schwanz war grau.
Sogar die kleine Tasche an seinem Bauch war grau.
„Professor! Mach etwas!“
Professor Mümmelstein betrachtete seine Weste.
Auch sie hatte ihre grüne Farbe verloren.
„Interessant.“
Pumbi sah ihn empört an.
„Interessant?! Ich bin GRAU!“
„Das sehe ich.“
„Ich sehe aus wie eine Staubmaus mit Flügeln!“
Mumpf betrachtete sein ehemals violettes Fell.
Fünkchen sah an seinen ehemals türkisgrünen Schuppen hinunter.
Krawumms orange-rotes Glühen war verschwunden.
Der ganze Wald war grau.
Die Blumen.
Die Bäume.
Der Himmel.
Sogar Professor Mümmelsteins Karotte.
Er zog sie aus seinem Rucksack und betrachtete sie.
„Das ist beunruhigend.“
Pumbi nickte.
„Endlich sagst du mal etwas Vernünftiges.“
„Eine graue Karotte.“
Der Professor schüttelte den Kopf.
„So weit hätte es niemals kommen dürfen.“
Emma hielt die silberne Feder in der Hand.
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